Posts Tagged ‘Gesundheit’
Ein Hoch auf das Leben!
Dienstag, Januar 26th, 2010Wer kennt das nicht, man fühlt sich überlastet, ausgelaugt, verbrannt. Das Wetter ist alles andere als angenehm, das persönliche Umfeld ist mindestens genauso schlecht drauf, wie man selbst, alles ist einfach nicht mehr schön.
Dazu kommt noch die allgemeine pessimistische Lage im Land, alles wird immer schlechter (geredet) und man verfällt in eine Depression, dass man am liebsten alles hinwerfen möchte, weil es eh nichts bringen würde.
Da versucht man Halt zu finden, wo es nur geht, bei der Familie, den Kindern und vor allem auch bei den Freunden, von denen man annimmt, dass die einen kennen und auch mal auf die Bedürfnisse eingehen. Vor allem, wenn man selber so gut wie gar keine Freizeit hat, will man die wenige verbliebene Zeit optimal nutzen um sich selber wieder aufzubauen, zu regenerieren, um seinen Optimismus wiederzufinden, um den kommenden Streß zu überleben,
In der Theorie klingt das dann auch recht positiv und sollte ohne weiteres umsetzbar sein, es sei denn die Leute, an die man seine Erwartungen heranträgt, machen da nicht mit. Nein, man ist denen sogar völlig egal. Das wirft einem total zurück und die eigene Depression schlägt um in Aggression, in erster Linie gegen sich selbst und das nahe Umfeld. Man wird unfreiwillig lauter und gereizter und die Stimmung kippt noch mehr ab.
So geht es mir die letzten Tage und Wochen. Ich bin nur noch am arbeiten, Freizeit kenn ich nur noch vom hörensagen. Man ist beruflich dermaßen eingebunden, dass man weder persönliche Erledigungen machen kann, noch simple Einkäufe und an Freizeitgestaltung wie Kino, Theater, Schwimmbad, etc. ist gar nicht mehr zu denken. Arbeiten, schlafen, arbeiten, schlafen usw. sieben Tage die Woche.
Alle ziehen bloß noch lange Gesichter, nette Gespräche gibts so gut wie gar nimmer und jeder ist beleidigter als der andere. So wird es die nächsten Tage, Wochen, Monate usw. weitergehen. Mir ist ein Rätsel, was ich dagegen tun kann, anderen gehts da ganz ähnlich, am besten ist es da, wenn man Single ist und sich um niemanden kümmern muss.
Trotz dieser Strapazen wunder ich mich, warum der Monat finanziell immer eher zu Ende ist, eigentlich müsste man ja im Geld nur so schwimmen, soviel wie man arbeitet, aber irgendwie klafft die Entwicklung Arbeit-Geld immer weiter auseinander. Im Gegenteil, alle Ausgaben die man jeden Monat so hat werden immer mehr, man wird geschröpft wo es nur geht, mehr für Gas, Strom, etc. pp. Kleidung, Kinderbetreuung, Essen, einfach alles wird teurer, trotz konstantem Einkommen seit Jahren. Irgendwo demotiviert einen das total.
Mehr wie 80 Wochenstunden Arbeit geht nun mal nicht, ich frage mich, was andere da anders machen, da die weniger arbeiten, mehr Freizeit haben, aber immer noch genug Geld zum ausgeben für Urlaub, etc. Ich komm nicht dahinter.
Ich wünsche mir, am Monatsende noch soviel Geld über zu haben, dass ich meine Familie einfach so für ein Wochenende für einen Kurzurlaub irgendwo hinfahren kann. Ohne darüber nachdenken zu müssen, ob das Geld reicht oder nicht. Gut, ein freies Wochenende ist bei mir sowieso eher die Ausnahme. Aber diesen Traum habe ich. Falls sich irgendwann die Ausgaben halbieren oder sich mein Gehalt verdoppelt, so wie meine Arbeit dies schon tut, dann sollte das sogar mal drin sein.
Dann könnte man sich sogar über die viele Arbeit richtig freuen, denn dann würde man sehen, dass sich viel arbeiten auszahlt. Derzeit bekommt man ja nur “Dank und Anerkennung”, wofür ich meinen Kindern aber nix kaufen kann.



Blogger
Brightkite
Ebay
Email
Facebook
Flickr
Linkedin
Myspace
Picasa
Qik
Qype
Rss
Skype
Twitpic
Twitter
Vimeo
Windows
Wordpress
Xing
Youtube