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Ernstberger und Band im Malzhaus
Samstag, Januar 16th, 2010Andreas Ernstberger und Band im Malzhaus Plauen
Eigentlich ist damit schon alles gesagt. Das Konzert der Konzerte für dieses Jahr im Malzhaus wurde gegeben, die können jetzt zusperren und Urlaub machen. Feinste handgemachte Rockmusik mit ordentlich Bums unter der Haube.
Gute zweieinhalb Stunden Soundcheck für den fast perfekten Klang im viel zu kleinen Kellergewölbe des alterwürdigen Plauener Malzhauses sind einem tollen dreistündigen Konzert der Extraklasse vorausgegangen. Ernstberger ist – was Sound und Wohlklang angeht – ein Perfektionist, was man auch in den schwierig zu beschallenden Räumlichkeiten des Malzhauses gemerkt hat. Trotz vielem hin und her mit zig verschiedenen Verstärkern und auch ohne, mit hauseigener Technik und auch mit mitgebrachter Technik, gelang es der Band und den Tontechnikern des Malzhauses nur ansatzweise, die gewaltige Klangkraft der Andreas Ernstberger Band in den Keller zu pressen. Eigentlich Schade, denn so mussten sich sowohl die Musiker im Konzert arg zurückhalten, um für die Örtlichkeit nicht zu laut zu spielen und das Publikum konnte auch nur im Ansatz erahnen, was da auf der Bühne abgeht.
So eine Band gehört in große Hallen oder Open-Air-Bühnen, wo man es richtig krachen lassen kann und wo die älteren gesetzteren Besucher des Malzhauses sich nicht über zu fette Bässe und Schalldruck aufregen müssen.
Doch lassen wir die wenigen negativen Punkte weg, so kann man nur noch voller Begeisterung über wirklich genial gut gespielte Rockmusik schwärmen, neben Stücken von Jimi Hendrix, U2, The Police über Elvis bis hin zu eigenen Stücken wurde hier ein Repertoire zu Gehör gebracht, welches mitreißt. Marcus Ernstberger an E-Guitar und E-Bass, Erik Meier am Schlagzeug, E-Bass und Gesang und Andreas Ernstberger mit Gesang und an E-Bass, E-Guitar und Schlagzeug konnten das Publikum überzeugen. Zu Gast sang die stimmgewaltige Mercedes Paulus einige wirklich geile Stücke u. a. von Elvis und lies das Haus rocken. Ebenso extra aus Köln angereist spielte HP Wassong von der Dave Priest Band gemeinsam feinste Rockmusik, das Publikum konnte nicht an sich halten und tanzte, was das Zeug hielt.
Hier ein Video von einer ganz speziellen Zugabe, Erik Meier (sonst Schlagzeug) und Andreas Ernstberger (sonst Gesang und Bass) haben die Plätze getauscht:
Andreas Ernstberger Band auf YouTube
Einige Fotos vom Event des Jahres:
Social-Dingsbums und so’n Kram.
Dienstag, Dezember 29th, 2009Also manchmal sehne ich mich direkt in die Zeit zurück, als es kein Internet, keine Mobiltelefone, kein WLAN usw. gab. War es da nicht deutlich gemütlicher und überschaubarer? Heutzutage wird von einem erwartet, immer und überall erreichbar zu sein, man möge binnen von Minuten jegliche Email umgehend beatworten und wehe, man geht nicht ans Telefon. Da wird man mit SMS, MMS, Email, Tweets, Push-Nachrichten, Direktmitteilungen, Persönlichen Mitteilungen, Mailboxnachrichten usw. in Schach gehalten, dass man auch ja nix vergisst oder übersieht und man sich ruckizucki zurückmeldet.
Seine Freunde und Bekannten trifft man nicht mehr im echten Leben sondern in Twitter, Foren oder bei Facebook oder MySpace, Schulkameraden bei Stayfriends, die Kollegen bei Xing, LinkedIn und Konsortien. Die Bilder kommen ins digitale Album bei Flickr, Picasa oder sonstwie und Tagebuch schreibt man nicht mehr versteckt in ein kleines Buch, sondern öffentlich auf seinem Blog (wie ich hier) oder halt auch bei Facebook oder im Telegrammstil bei Twitter.
Einen ganz besonderen Boom haben all diese Sachen vor wenigen Jahren durch das Apple iPhone erhalten, mittels dessen ultraeinfacher Handhabung und permanenten Internetzugang man plötzlich in der Lage war, immer und überall seinen persönlichen Kommentar zu allem in der Welt abzugeben. Die erforderlichen Apps ließen nicht lange auf sich warten und inzwischen ist fast alles miteinander so vernetzt, das keiner mehr durchblickt, wo die Information letztendlich überall auftaucht.
Ich wundere mich, dass es tatsächlich Menschen gibt, auch in meinem Bekanntenkreis, welche sich erfolgreich an diesem ganzen neumodischen Zeugs vorbei gemogelt haben. Und die leben trotzdem noch und vor allem auch deutlich streßfreier. Wie geht sowas?! Ich verdamme zwar genauso diesen ganzen Krimskrams, nutze aber selber fast alle Dienste, weil es irgendwie auch Spaß macht. Durch Twitter habe ich so viele interessante Leute kennen gelernt, wie nie zuvor.
Es ist eine Sucht. Ganz klar. Die Frage, die sich mir Stellt, soll man diese Sucht versuchen zu kontrollieren oder soll man diese Sucht knallhart bekämpfen? In letzter Konsequenz ginge dies gar nicht, weil meine berufliche Existenz davon abhängig ist, denn ich bin ja immer mittels Dienst-BlackBerry telefonisch, per SMS, per MMS, per Email erreichbar… Verzwickte Sache!
Flickr Slideshow
Montag, Oktober 26th, 2009Nach einiger Suche habe ich ein Plug-In für WordPress gefunden, welches meine Flickr-Fotos in einer schönen Slideshow ablaufen lässt. Wer ebenso ein solches sucht wird hier fündig: http://www.pezholio.co.uk/my-work/flickr-slideshow/
Wer meine Fotos einfach auf sich wirken lassen will, sollte mal einen Blick unter Photos riskieren. Viel Spaß!



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