Hier gehts zu:
Skadi Grünler – Personal Trainer
Villa Grünler – Eis – Café – Kuchen
Ariane Grünler – Das Lebenshaus
Jörg Grünler – Autor und Regisseur
(unvollständige Liste, bitte nicht funktionierende Links oder Eintragswünsche mailen.)
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Der Hammer! Es ist wieder mal Weltmeisterschaft und obwohl das ganze in Südafrika stattfindet, ist überall Party, Public Viewing und sogar diese Vuvuzela-Tröten nerven hier an allen Ecken und Enden. Na gut, ich hab auch so ein Dings und ganz ehrlich, das rum tröten macht Spaß, wenn man es selber macht. Deutschland hat nun schon die ersten Spiele hinter sich, jedoch das Spiel heute – gegen Serbien – war echt keine Glanzleistung, auch bedingt durch die bescheuerten Schiedsrichter, die offensichtlich kontra Deutschland eingestellt waren.
Auf jeden Fall war und ist es immer wieder ein Spaß, beim Public Viewing allen andern zuzuschauen. Interessanterweise kommt mir es immer wieder so vor, als überwiegt inzwischen der Frauenanteil beim Fußball schauen. Aber das kann auch einfach nur Einbildung sein. Die Damen sind dabei so lautstark bei der Sache, dass selbst diese “Uweseelers” nix dagegen bewirken könnten. Aber es ist lustig und selbst für mich als Fußballlaien schön anzuschauen. Das heute Spiel Schland gegen Serbien war natürlich der Horror für jeden, der dachte, die Deutschen bekommen den Sieg einfach so eingeschenkt. Nix da war’s, Klose vom Platz gestellt, der ja als Torschütze favorisiert wurde und dann eine Gelbe Karte nach der andern und vor allem für was für Sachen, unbegreiflich. Man sollte es den Serben gleichtun und künftig auch für unsere Nationalspieler Schauspielunterricht geben, damit die sich einfach realistischer Foulen lassen und auf die Wiese werfen. Die Serben haben das ja sehr schön vorgemacht. Aber das wird unser Löwi Yog sicher auch noch kapieren. Eine letzte Chance haben wir ja noch. Das nächste Mal sollte man auch noch Lena und Ratzi einwechseln, die beiden haben ja schon gewonnen, warum nicht auch hier.
Spannend ist vor allem auch, wer noch so an Gegnern weiter kommt, welchen Kampf wir im Finale sehen werden, wobei wir da bereits mehr oder weniger entspannt im Urlaub an der Ostsee weilen werden. Das wird ein Fest, das Finale der WM an der Ostsee schauen. Gemischte Gefühle kommen in mir hoch.
“…das muss man einfach nur positiv sehen!”
Wieso MUSS ich was positiv sehen? Kann ich nicht auch was negativ sehen, vielleicht ist das ja gar nix positives. Überhaupt, wer zwingt mich denn dazu, meine Wahrnehmung zu verstellen, um “irgendwas positiv sehen zu müssen”?! Ich muss immer mal auf’s Klo, essen und trinken muss ich, atmen muss ich und sterben muss ich auch irgendwann mal.
In der heutigen Zeit alles positiv sehen zu wollen/müssen ist doch nichts weiter als Verdrängung der Realität. Man will sein kleines hübsches Reich für sich und alles andere in der Welt wird verdrängt. Europa steckt in der Finanzkrise, Deutschland muss dafür in die Bresche springen und die Schulden zahlen und wie geht das? Man macht selber immer mehr Schulden und nimmt die kleinen Steuerzahler und Niedrigverdiener noch mehr aus, als es jemals der Fall war. Die Reichen und Beamten hingegen bekommen alles hinten rein geschoben, koste es was es wolle. Anstatt dort anzusetzen um Hunderte von Milliarden Euro zu sparen/einzunehmen, nein, da werden die, die eh schon fast nix mehr haben, die Familien, die Hartz-IV-er etc. noch mehr eingekürzt, dass man nicht mal mehr in der Lage ist, nach dem Sterben (was dann das günstigste/einfachste/billigste wäre) die eigene Beerdigung zu bezahlen. Die Politiker in diesem Lobbyistenstaat sehen nur, wie sie selber Ihre Bezüge möglichst hoch schrauben können, um später, wenn man zurücktritt á la Köhler oder Koch oder im Falle einer Nichtwiederwahl genug vom Staat zu bekommen, damit man sich keine Sorgen mehr machen muss.
Die Politik, die Menschen und das Land an sich ist hier völlig nebenrangig, wenn nicht sogar unwichtig. Wichtig ist, dass die Wirtschaft und Banken alle Wünsche erfüllt bekommen, dass an die maroden Banken genügend Staatskredite verschenkt werden, damit die Manager, die die Karre an den Baum gefahren haben auch schön Ihre Millionenabfindungen erhalten.
Dieser menschenverachtende und familienfeindliche Staat muss dringend grundlegend reformiert werden. Und da müssen vor allem auch die in die Verantwortung genommen werden, die sich die ganzen Jahre auf Kosten der breiten Bevölkerung bereichert haben. Diejenigen, denen es gar nicht auffällt, wenn auf dem Konto mal einige Millionen weniger drauf sind, die müssen auch endlich was für dieses Land tun und nicht nur finanziell aussaugen.
Wenn man sich das nun alles erneut durch den Kopf gehen läßt, “muss ich dann wirklich alles positiv sehen”? Nein, denn dann wäre ich naiv und dumm.
Leute, es ist Fünf vor Zwölf, es muss endlich was passieren in diesem unserem Land!
Die inzwischen 15. Vogtland Late Night Show (VLNS) ist vorüber. Für mich war es die allererste und ganz ehrlich, ich habe mir was anderes darunter vorgestellt, so wie das ganze durch Mundpropaganda bekannt gemacht wurde.
Aber fangen wir ganz vorne an. Die 14. VLNS im Februar wurde von meinen Freunden besucht und durch Zufall kamen wir darüber ins Gespräch, denn bis dato wusste ich – wie viele andere übrigens auch – gar nicht, dass es sowas in Plauen überhaupt gibt. Darauf Aufmerksam geworden versuchte ich die letzten Tage über verschiedene Quellen heraus zu finden, wann denn eigentlich wieder sowas stattfinden würde. Gefunden habe ich im Internet gar nichts, einzig in irgendeiner Zeitung (BLICK, Wochenspiegel, Vogtland Anzeiger oder so) war ein klitzekleiner Artikel mit Datum und Uhrzeit. Zum Glück hat mein guter Freund Andreas Ernstberger einen Auftritt in der Show und er bat mich, ein paar Videoaufnahmen zu machen, somit wußte ich endlich genau, wann und wo und wie das mit der Show ablaufen sollte. Soweit so gut.
Zur Probe eingetroffen war ich von der tollen Lokalität in der Jugendherberge in der Alten Feuerwache mitten in Plauen sehr positiv überrrascht. Der Soundcheck gestaltete sich hier deutlich problemloser als beispielsweise im Malzhausgewölbe Anfang des Jahres. Neben der Andreas Ernstberger Band, welche heute als Special Guest geladen war, war noch das eigentliche Stammtrio (diesmal als Quartett) da und gab derbe Sprüche zum Besten, offensichtlich war der Schlagzeuger (Name ist mir entfallen) wohl der künstlerische Leiter und auch für alle Zwischenrufe verantwortlich. Wer es nicht kennt – wie ich – ist halt erstmal erschrocken, zumal der Humor irgendwie nicht ganz auf meiner Wellenlänge lag. Aber egal. Man probte mit Uwe Brückner noch das Lied “Der Präsident” von Rainald Grebe ein, um es später (zum Glück) doch nicht darzubieten. Auch war man sich nicht ganz einig über den Ablauf der Show, da ja eine weitere Band zu Gast war und das ganze ein ständiges hin und her wechseln bedeutet hätte. nach weiteren Beamerproben war dann die Zeit gekommen, dass erste Gäste um Einlaß baten.
Kurz von 19:30 Uhr begann sich der Saal zu füllen und bis kurz vor 20:00 Uhr waren deutlich mehr Gäste als vermutet gekommen, weitere Stühle wurden herbei geschafft und der Schlagzeuger mutierte zum Einweiser und machte anschließend eine weitere Metamorphose hin zum Anheizer durch. Diese war offensichtlich nicht ganz abgeschlossen, denn so richtig sprach das durchaus intelligente wie anspruchsvolle Publikum nicht auf die Zoten des durchaus bemühten netten Herren an. Naja, war noch früh am Abend.
Da man mit Wortwitz nicht weiter kam, wurde das Publikum eben live beschallt, wobei die Band sich nicht ganz einig war, was eigentlich gespielt werden sollte. Auch war man insgesamt zu zeitig dran, der Moderator Uwe Brückner war noch nicht fertig. Nachdem dieses Manko behoben war ging die Show etwas zeitiger los und stand unter dem Thema “Illusionen”.
So richtig konnte ich den Ausführungen des Herrn Brückner nicht folgen, allerdings konnte er selbst richtig gut über seine eigenen Witze lachen, wenigstens einer hatte so seinen Spaß. Da wurde der Unfalltote Rennrodler bei Olympia ebenso pietätlos durch den Kakao gezogen, wie auch Hartz IV Empfänger mit dem Holocaust in Verbindung gebracht wurden, was für mich völlig geschmacklos war, aber vermutlich bin ich auch nur humorlos. Auch wurde die Geldgier mancher Politiker angesprochen, welche für Ihre Auftritte Honorare verlangten oder auch unsere Außenministerin Westerwelle wurde mit einigen Sätzen bedacht. Alles in allem wirkte das auf mich sehr gezwungen und schlecht vorbereitet, da muss der Moderator sich im Vorfeld deutlich mehr bemühen.
Erste Gäste wurden vorgestellt, es ging um Kürzung der Mittel für Jugendarbeit, durchaus wichtig und auch die Gäste waren sehr interessant, aber es hätte auch gern aktuelles besprochen werden können (Neundorfer Straße, Wendedenkmal, Landratsamt etc. pp.). Komischerweise waren die Gäste ohne Verabschiedung ruck zuck wieder verschwunden.
Als Lichtblick des Abends spielte die Andreas Ernstberger Band einige sehr toll interpretierte Musikstücke.
Es folgte eine Zaubereinlage von einem Bandmitglied der Plauener Band 333, dessen Namen ich leider nicht verstanden hatte. Dieser junge Mann konnte sowohl mit echt guten Witzen und Sprüchen als auch mit einer sehr tollen Zaubershow punkten. Wirklich ganz toll aber viel zu kurz! Ein anschließendes Interview mit Uwe Brückner war ganz nett, aber eher lustlos geführt. Es folgte noch ein Videoeinspieler, in dem darauf hingewiesen wurde, dass die Band 333 für den 24.03.2010 ab 18:00 Uhr in der Alten Kaffeerösterei in Plauen jede Menge Statisten sucht, weil die Ihr neues Video drehen wollen. Wer Interesse hat, soll sich einfach dort melden.
Weitere tolle Stücke der Andreas Ernstberger Band folgten.
Alles in allem war die Show dank der tollen Musikgäste richtig gut, einzig die Unterbrechungen waren – bis auf den Zauberer und die tolle Kurzlesung von Philipp Pulger – nicht sooo der Burner. Schade für die Show, denn ich glaube kaum, dass die Vorlage, die Ernstberger & Band da geliefert haben ohne weiteres zu toppen ist.
Ich wünsche den Veranstaltern, dass mehr Werbung vorab gemacht wird, dass man sich das Thema der Show wirklich besser zu Herzen nimmt und konsequenter umsetzt (Stichwort “Roter Faden”) und dass der Moderator sich besser auf Themen und Gäste vorbereitet und vor allem diese auch begrüßt und verabschiedet.
Außerdem sollte der Moderator den Ablauf der Show bestimmen und nicht das Showtrio, welches öfters mal an der falschen Stelle plötzlich mit Musik einsetzte, obwohl der Moderator noch mitten im Thema war.
Vielleicht tu ich mir eine der nächsten Shows noch mal an. Mal sehen. Trotz meiner ganzen Kritik, gilt mein Respekt den Machern, die hier für Plauen und die Region für Kultur sorgen. Auch Hochachtung an alle Künstler, die hier ohne jede Gage auftreten und so Ihren Teil beitragen, anderswo gibt es eine satte Gage für solche Auftritte. Haltet durch und macht weiter und macht es besser!
http://www.jazzkultur.info/latenight.html
http://www.andreas-ernstberger.com/
Wer kennt das nicht, man fühlt sich überlastet, ausgelaugt, verbrannt. Das Wetter ist alles andere als angenehm, das persönliche Umfeld ist mindestens genauso schlecht drauf, wie man selbst, alles ist einfach nicht mehr schön.
Dazu kommt noch die allgemeine pessimistische Lage im Land, alles wird immer schlechter (geredet) und man verfällt in eine Depression, dass man am liebsten alles hinwerfen möchte, weil es eh nichts bringen würde.
Da versucht man Halt zu finden, wo es nur geht, bei der Familie, den Kindern und vor allem auch bei den Freunden, von denen man annimmt, dass die einen kennen und auch mal auf die Bedürfnisse eingehen. Vor allem, wenn man selber so gut wie gar keine Freizeit hat, will man die wenige verbliebene Zeit optimal nutzen um sich selber wieder aufzubauen, zu regenerieren, um seinen Optimismus wiederzufinden, um den kommenden Streß zu überleben,
In der Theorie klingt das dann auch recht positiv und sollte ohne weiteres umsetzbar sein, es sei denn die Leute, an die man seine Erwartungen heranträgt, machen da nicht mit. Nein, man ist denen sogar völlig egal. Das wirft einem total zurück und die eigene Depression schlägt um in Aggression, in erster Linie gegen sich selbst und das nahe Umfeld. Man wird unfreiwillig lauter und gereizter und die Stimmung kippt noch mehr ab.
So geht es mir die letzten Tage und Wochen. Ich bin nur noch am arbeiten, Freizeit kenn ich nur noch vom hörensagen. Man ist beruflich dermaßen eingebunden, dass man weder persönliche Erledigungen machen kann, noch simple Einkäufe und an Freizeitgestaltung wie Kino, Theater, Schwimmbad, etc. ist gar nicht mehr zu denken. Arbeiten, schlafen, arbeiten, schlafen usw. sieben Tage die Woche.
Alle ziehen bloß noch lange Gesichter, nette Gespräche gibts so gut wie gar nimmer und jeder ist beleidigter als der andere. So wird es die nächsten Tage, Wochen, Monate usw. weitergehen. Mir ist ein Rätsel, was ich dagegen tun kann, anderen gehts da ganz ähnlich, am besten ist es da, wenn man Single ist und sich um niemanden kümmern muss.
Trotz dieser Strapazen wunder ich mich, warum der Monat finanziell immer eher zu Ende ist, eigentlich müsste man ja im Geld nur so schwimmen, soviel wie man arbeitet, aber irgendwie klafft die Entwicklung Arbeit-Geld immer weiter auseinander. Im Gegenteil, alle Ausgaben die man jeden Monat so hat werden immer mehr, man wird geschröpft wo es nur geht, mehr für Gas, Strom, etc. pp. Kleidung, Kinderbetreuung, Essen, einfach alles wird teurer, trotz konstantem Einkommen seit Jahren. Irgendwo demotiviert einen das total.
Mehr wie 80 Wochenstunden Arbeit geht nun mal nicht, ich frage mich, was andere da anders machen, da die weniger arbeiten, mehr Freizeit haben, aber immer noch genug Geld zum ausgeben für Urlaub, etc. Ich komm nicht dahinter.
Ich wünsche mir, am Monatsende noch soviel Geld über zu haben, dass ich meine Familie einfach so für ein Wochenende für einen Kurzurlaub irgendwo hinfahren kann. Ohne darüber nachdenken zu müssen, ob das Geld reicht oder nicht. Gut, ein freies Wochenende ist bei mir sowieso eher die Ausnahme. Aber diesen Traum habe ich. Falls sich irgendwann die Ausgaben halbieren oder sich mein Gehalt verdoppelt, so wie meine Arbeit dies schon tut, dann sollte das sogar mal drin sein.
Dann könnte man sich sogar über die viele Arbeit richtig freuen, denn dann würde man sehen, dass sich viel arbeiten auszahlt. Derzeit bekommt man ja nur “Dank und Anerkennung”, wofür ich meinen Kindern aber nix kaufen kann.
Eigentlich ist damit schon alles gesagt. Das Konzert der Konzerte für dieses Jahr im Malzhaus wurde gegeben, die können jetzt zusperren und Urlaub machen. Feinste handgemachte Rockmusik mit ordentlich Bums unter der Haube.
Gute zweieinhalb Stunden Soundcheck für den fast perfekten Klang im viel zu kleinen Kellergewölbe des alterwürdigen Plauener Malzhauses sind einem tollen dreistündigen Konzert der Extraklasse vorausgegangen. Ernstberger ist – was Sound und Wohlklang angeht – ein Perfektionist, was man auch in den schwierig zu beschallenden Räumlichkeiten des Malzhauses gemerkt hat. Trotz vielem hin und her mit zig verschiedenen Verstärkern und auch ohne, mit hauseigener Technik und auch mit mitgebrachter Technik, gelang es der Band und den Tontechnikern des Malzhauses nur ansatzweise, die gewaltige Klangkraft der Andreas Ernstberger Band in den Keller zu pressen. Eigentlich Schade, denn so mussten sich sowohl die Musiker im Konzert arg zurückhalten, um für die Örtlichkeit nicht zu laut zu spielen und das Publikum konnte auch nur im Ansatz erahnen, was da auf der Bühne abgeht.
So eine Band gehört in große Hallen oder Open-Air-Bühnen, wo man es richtig krachen lassen kann und wo die älteren gesetzteren Besucher des Malzhauses sich nicht über zu fette Bässe und Schalldruck aufregen müssen.
Doch lassen wir die wenigen negativen Punkte weg, so kann man nur noch voller Begeisterung über wirklich genial gut gespielte Rockmusik schwärmen, neben Stücken von Jimi Hendrix, U2, The Police über Elvis bis hin zu eigenen Stücken wurde hier ein Repertoire zu Gehör gebracht, welches mitreißt. Marcus Ernstberger an E-Guitar und E-Bass, Erik Meier am Schlagzeug, E-Bass und Gesang und Andreas Ernstberger mit Gesang und an E-Bass, E-Guitar und Schlagzeug konnten das Publikum überzeugen. Zu Gast sang die stimmgewaltige Mercedes Paulus einige wirklich geile Stücke u. a. von Elvis und lies das Haus rocken. Ebenso extra aus Köln angereist spielte HP Wassong von der Dave Priest Band gemeinsam feinste Rockmusik, das Publikum konnte nicht an sich halten und tanzte, was das Zeug hielt.
Hier ein Video von einer ganz speziellen Zugabe, Erik Meier (sonst Schlagzeug) und Andreas Ernstberger (sonst Gesang und Bass) haben die Plätze getauscht:
Andreas Ernstberger Band auf YouTube
Einige Fotos vom Event des Jahres:
Hier einige Schnappschüsse von der Winterwanderung und Rodeln am Birkenhübel mit der 4b der Dittes-Grundschule in Plauen:
Es ist einfach sagenhaft. Seit langer Zeit mal wieder richtiger Winter. Schnee, soweit das Auge reicht und vor allem auch Temperaturen, dass der Schnee mal liegen bleibt. Die Kinder freut es, endlich rodeln, Schneemänner bauen, Schneeengel machen, Schneeballschlachten, was das Herz begehrt. Da möchte man selber wieder jung sein.
Doch so schön das alles ist, eine gewaltige Ungerechtigkeit gibt es dann doch. Als Grundstückseigner ist man verpflichtet, zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr die Gehwege vom Schnee zu befreien. Es gibt keinerlei Gründe, die einem davon befreien, im schlimmsten Falle muss man für teueres Geld eine Firma damit beauftragen. Gut, in den saueren Apfel beißt man halt.
Eine bodenlose Frechheit hingegen ist, dass weder Stadt noch Landkreis eine ähnliche Räumpflicht für die Straßen hat. Hier gibt es nur die Regelung, dass zwischen 7:00 Uhr und 21:00 Uhr Bundesstraßen und Autobahnen freizuhalten sind. Ich frag mich ernsthaft, wozu man von der Kommune erpresst wird, eine Straßenreinigungsgebühr zwangsweise zu zahlen und außerdem seine Steuern dem Staat in den Rachen wirft, wenn man dann nicht mal in der Lage ist innerhalb von inzwischen vier Tagen die städtischen Straßen halbwegs von Schnee zu befreien. So gut wie alle öffentlichen Parkplätze sind unnutzbar, auf vollkommen normalen Straßen bleibt man schlicht stecken, es ist einfach ein Desaster!
Als Bürger hat man keinerlei Handhabe gegen diese Schlamperei. Ich mache hier keinesfalls denen einen Vorwurf, die hier tagtäglich mit den wenigen Räumfahrzeugen hier die Straßen beräumen, die verdienen unseren Respekt. Nein, ich mach denen Vorwürfe, die dieses Chaos planen und nicht auf die Reihe bekommen, oder aus anderen Städten Hilfe anfordern oder was weiß ich was.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Oberdorfer!
Ich will meine Gebühren erstattet bekommen, denn wenn ich eine Dienstleistung bezahle, erwarte ich auch Gegenleistung!
Ihr Kai Grünler
Bürger, Steuerzahler und Wähler
Jeder Dialekt hat so seine Besonderheiten. Diese kommen auch dann zum Vorschein, wenn es darum geht, die gesprochene Sprache in die schriftliche Form umzusetzen, denn trotz erheblicher sprachlicher Dialekt-Variationen von Nord nach Süd und Ost nach West, gilt doch das Hochdeutsch und der Duden für alle Regionen Deutschlands als Richtlinie beim geschriebenen Wort.
Das fällt nicht nur Schulkindern schwer, wenn ihre angelernten Sprachgewohnheiten im Deutschunterricht plötzlich als falsch gelten und benutzte Wörter gar nicht im Duden zu finden sind, sondern auch vielen Erwachsenen im alltäglichen Umgang mit der Schrift.
So ist der sächsische Dialekt von einem akuten Mangel an Konsonanten geprägt, das T, P oder K existiert beim Sprechen so gut wie gar nicht, was vor allem beim Buchstabieren sehr interessant klingt. Da würden z. B. Wörter „Markisen“ zu „Morgiesen“ werden, oder gar das Wort „Paket“ von einem dialektbewussten Sachsen folgendermaßen buchstabiert werden: P wie Baula, A wie Onna, K wie Gonrad, E wie Ämil und T wie Deodor. Das klingt mindestens genauso lustig wie verwirrend, ist aber dennoch nicht zum lachen.
Dass viele Wörter mit T, P oder K geschrieben werden, ist natürlich auch in Sachsen bekannt, allerdings ist man sich durch die sprachliche Absenz dieser Buchstaben häufig nicht sicher, wann und wo sie richtig verwendet werden. So werden dann hin und wieder auch Wörter mit T geschrieben, obwohl das weiche D richtig wäre, wie auf dem Foto der LED Lampen erkennbar ist. Hier hat man kurzerhand eine neue Beleuchtung erfunden, die LET-Lichterkette, was umso peinlicher ist, als dass darunter stapelweise Packungen liegen, auf denen die Bezeichnung der Ware deutlich mit „LED“ gekennzeichnet ist.